Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin
In der chinesischen Medizin bedeutet „Gesundheit“ der freie und harmonische Fluss der Lebensenergie. „Krankheit“ wird beschrieben als länger bestehende Blockade dieses freien, harmonischen Energieflusses.
Der menschliche Körper stellt sich dem Akupunkteur dar als eine „Landschaft“, die durchströmt ist von vielen kleinen, mittleren und großen „Energieflüssen“, in deren Verlauf an tastbaren Stellen besondere Energiepunkte liegen. Entlang dieser sogenannten „Meridiane“ und besonders an deren Zugangspunkten hat der Akupunkteur die Möglichkeit mittels Akupunktur, Akupressur, Moxibustion und Tuina-Massage den Energiefluss zu befreien.
Aufschluss über die zugrunde liegende energetische Situation bekommt der Akupunkteur durch eine gründliche Befragung des Patienten, die genaue Betrachtung der Zunge und das Fühlen des Pulses.
Wie entsteht eine sogenannte Blockade ?
Sie entsteht entweder durch eine Einwirkung von außen, wie z.B. zu starker Wind oder Kälte, ungesunde Ernährung oder eine Verletzung oder durch eine innere Ursache, wie Emotionen.
Diese Einflüsse bewirken ein „zu wenig“ oder „zu viel“ an Energie in einem oder mehreren Bereichen des Körpers, was den freien Fluss entsprechend stark behindert. Oft entwickelt sich daraus eine Kettenreaktion oder ein „Teufelskreis“.
Diese Störungen zeigen sich nicht nur durch äußerliche Schmerzen, sondern sie haben Einfluss auf den gesamten Körper und die Psyche.
 
Was kann mit Akupunktur behandelt werden ?

Beschwerden am Kopf
- Ohrenschmerzen, Tinnitus
- Augen, Sehstörungen, Maculadegenaration (in Kombination mit Nahrungsergänzung)
- Kopfschmerzen, Migräne
- Schwindel, Facialislähmung, Trigeminusneuralgie
 
Magen-Darm-Beschwerden
- Magenbeschwerden
- Übelkeit
- Colitis ulcerosa, Mb. Crohn, Reizdarm
- Durchfall, Verstopfung
- Druck oder Schmerzen im Bauchbereich
- Stoffwechselstörungen
- Sodbrennen
- Gewichtsstörungen
 
Atemwegsbeschwerden:
- Asthma
- Allergie
- akute und chronische Bronchitis
- Nebenhöhlen- und Stirnhöhlen Verschleimung
- Abwehrschwäche, Erkältungsanfälligkeit (oft in Kombination mit Nahrungsergänzung)
 
Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat (oft in Kombination mit SCENAR)
- Gelenksteifigkeit, Arthroseschmerzen in Kombination mit AMP
  (ArthroseManagement Programm)
- ausstrahlende Schmerzen
- Verspannungen (HWS, BWS, LWS)
- Achillessehnenschmerzen
- Fersensporn
- Bandscheibenbeschwerden, "Hexenschuß" 
- Phantomschmerzen
- Schmerzen bei Gürtelrose (Herpes Zoster Neuralgie)
 
Innere Unruhe, Schwäche (oft in Kombination mit Nahrungsergänzug)
 
Sucht,
besonders in Hinsicht auf Rauchen und Essen
 
Hautbeschwerden
- Allergie
- Unreinheit
- Neurodermitis
- Gesichtsfältchen
- allgemeine Lymphstauung
 
Schwangerschaftsbegleitung 
- Übelkeit, Erbrechen
- Regulation der Milchproduktion
- Drehen des Kindes wenn notwendig
- habituelle Fehlgeburten
- Schmerzen, zum Beispiel Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne
- Kräftigung der Mutter nach der Geburt
 
Klimakterische Beschwerden (z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen)

Kinderwunsch

Menstruationsstörungen, Prämenstruelles Syndrom

Gesundheitsprävention  (Lösung bestehender Blockaden, Vermeidung von Burn out)

Über die Akupunktur-Behandlung

Für die Akupunktur-Therapie werden feine, sterile Edelstahl-Nadeln benutzt, die an bestimmten Punkten eingestochen werden.
Kinder bis zum Alter von circa acht Jahren werden mit Softlaser an den Akupunkturpunkten behandelt. Dies ist völlig schmerzlos. Kinder sprechen besonders schnell auf die Behandlung an, weil ihre Reaktionsfähigkeit unbelasteter ist.
Der Energiefluss wird im betroffenen Bereich zusätzlich befreit durch Tuina-Massage, Erwärmung mit „Moxa“ und Schröpfen.

Durchschnittlich werden die ersten vier bis zehn Akupunktur-Behandlungen im Abstand von einer Woche gehalten und, bei merklicher Besserung der Beschwerden, daraufhin in immer länger werdenden Abständen ausgeschlichen bis sie nicht mehr notwendig sind.
Durch die Akupunktur-Therapie werden die körpereigenen Kräfte freigesetzt für den Prozess der Gesundung und der Lösung von Blockaden.
Den restlichen Tag nach der Akupunktur-Behandlung sollte man keinen schweißtreibenden Sport ausüben, kein Bad nehmen und viel Wasser trinken, damit der Körper sich ganz auf seine Reaktion konzentrieren kann.

Sollten Sie Fragen zu dem Thema Akupunktur-Behandlung haben zögern Sie nicht und sprechen Sie mich darauf an. Gerne berate ich Sie persönlich in meiner Praxis.